Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Jährlich 2,8 Millionen Bundesbürger erleiden laut Robert Koch-Institut einen Unfall im eigenen Haushalt. Es genügt schon ein Fehltritt auf der Treppe oder ein rutschiger Bodenbelag, um sich gravierende Verletzungen zuzuziehen. Laut der Aktion „Das sichere Haus“ sind Menschen über 65 überdurchschnittlich oft betroffen.
    

In der nasskalten Jahreszeit ist das Risiko für Ältere noch größer, am Eingang, auf dem Weg zum Keller oder im Garten zu stürzen. Die feuchte Witterung, dazu Laub und Schmutz oder später Eis und Schnee verwandeln manche Treppen oder Wege in spiegelglatte Rutschbahnen. Umso wichtiger ist es gerade im Seniorenhaushalt, diese Bereiche stets sauber zu halten. Das Benutzen des Handlaufs an der Treppe sollte ebenso selbstverständlich sein wie das Tragen von festem Schuhwerk mit einer rutschhemmenden Sohle. Und wenn Gehwegplatten oder Treppenstufen eine zu glatte Oberfläche aufweisen, kann man derartige Gefahrenbereiche mit einer Antirutschbehandlung entschärfen. So steigert etwa SuperGrip die Rutschsicherheit von Keramik- oder Natursteinfliesen um bis zu 300 Prozent. Das biologisch abbaubare Mittel wird auf die gesäuberte Fläche aufgetragen und muss 30 Minuten einwirken: Schon sind Sturzgefahren reduziert.

Was für die Wege im Außenbereich gilt, trifft auf das Innere des Eigenheims ebenso zu. Treppen mit glatten Stufen oder rutschige Fliesen führen häufig zu schmerzhaften Stürzen. djd