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Bauen & Wohnen

Einbruchschutz wirkt

Initiative der Polizei weist auf die Bedeutung von Sicherheitstechnik hin

Wer den Empfehlungen der Kriminalpolizei zum Einbruchschutz folgt, wird beim Nachhausekommen kaum böse Überraschungen erleben. Foto: djd/Telenot Electronic GmbH

27.09.2021

Ein Einbruch kann jeden treffen – im Schnitt alle fünf Minuten verschaffen sich in Deutschland Langfinger unberechtigten Zugang, um Geld- oder Sachwerte zu entwenden. Die Kriminalpolizei tut alles, um die Fälle aufzuklären. Besonders begehrt sind derzeit E-Bikes aus Garagen und Kellern. Doch der vorsorgliche Einbruchschutz liegt bei jedem Einzelnen. Darauf weist der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention, Harald Schmidt, hin.

GEPRÜFT UND ZERTIFIZIERT

Entscheidend für zuverlässigen Schutz vor Einbruchsgefahr ist laut Schmidt die Auswahl der Sicherheitsprodukte: „Wenn Sie in die falschen Produkte investieren, dann haben Sie nur eine Scheinsicherheit. Ein nicht entsprechend geprüftes und zertifiziertes Produkt gibt Ihnen keine Sicherheit.“

Bei der Auswahl der richtigen Alarm- und Überfallmeldetechnik sollten sich Verbraucher daher auf geprüfte Betriebe verlassen, die auf entsprechenden Listen mit Fachbetrieben bei den Landeskriminalämtern aufgeführt sind.

Um die Haus- und Wohnungsbesitzer entsprechend zu sensibilisieren, hat die Polizei bereits 2012 zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, Industrieverbänden, Fachbetrieben und Herstellern die Kampagne „KEinbruch“ gestartet.

Ein Bestandteil davon ist der „Tag des Einbruchschutzes“. Parallel zur herbstlichen Zeitumstellung – dieses Jahr am 31. Oktober – informiert er über Einbruchschutz und motiviert dazu, die Sicherheitsempfehlungen der Polizei praktisch umzusetzen. Gute Anlaufstellen sind regionale zertifizierte Fachbetriebe. Diese findet man zum Beispiel unter www.telenot.de.

Die Experten vor Ort planen bedarfsgerecht entsprechend den Ansprüchen des Kunden und seiner häuslichen Situation. Installiert werden sollten ausschließlich Sicherheitssysteme und Komponenten, die den einschlägigen Normen entsprechen und die Zertifizierung des VdS besitzen. Dadurch profitiert der private Endkunde doppelt. Zum einen erhält er zertifizierten Einbruchschutz, der zum anderen vollumfänglich KfW-förderfähig ist.

GÜNSTIGE STARTERPAKETE

Der Einstieg mit einem zuverlässig hohen Sicherheitsniveau für die eigenen vier Wände muss kein Vermögen kosten. Mit Starterpaketen kann man das eigene Heim bereits mit einer Investition im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich absichern und hat damit über Jahre hinweg zu Hause ein gutes Gefühl. Wichtig ist es, dass die gewählte Sicherheitstechnik erweiterungsfähig ist. So lassen sich jederzeit Anpassungen vornehmen, wenn die individuellen Sicherheitsbedürfnisse steigen. djd


„Bei mir ist doch nichts zu holen“

Viele Haushalte unterschätzen ihren privaten Besitz

Viele Menschen wiegen sich in falscher Sicherheit, das bestätigt die Studie „Versicherungsschutz der Deutschen: Potenziale nicht ausgeschöpft“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.. Sie zeigt auf, dass die Deutschen unterversichert sind.

Kriminalstatistiken legen nahe, dass Langfinger keineswegs nur große Anwesen in den Villengegenden auf dem Schirm haben. Nicht selten versuchen sie ihr Glück in Stadtbezirken, in denen sie vielleicht mit kleinerer Beute, aber auch mit geringeren Hürden rechnen können. Selbst Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind davor nicht gefeit. Auch Keller und Waschküchen sind Ziele von Einbruchsversuchen.

Es lohnt sich daher, auch im normalen Einfamilienhaus oder in der Mietwohnung über den Einbau von Sicherheitssystemen nachzudenken. Die Systeme bieten die Möglichkeit, Smart-Home-Funktionen einzubinden und so den Komfort in den eigenen vier Wänden zu verbessern.

NARBEN AUF DER SEELE

Die Verbesserung der Haussicherheit hat neben der materiellen auch eine menschliche Seite. Viele persönliche Dinge, die bei einem Einbruch gestohlen oder beschädigt werden, haben einen ideellen Wert und sind buchstäblich nicht zu ersetzen.

Zudem hinterlässt das Eindringen von Fremden in die intimste Privatsphäre bei vielen Menschen länger andauernde psychische Probleme. Mit smarten Alarmanlagen kann man diesen Gefahren vorbeugend entgegenwirken. djd