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Nachhaltiger Trinkgenuss

Ökologische Alternativen für Plastikstrohhalme sind aus Glas, Metall oder Papier gefertigt.

Bunt, aber umweltschädlich: Trinkhalme aus Plastik sind nicht gut für den Planeten. Deswegen gibt es immer mehr Alternativen – beispielsweise aus Glas, Metall oder Papier. Foto: Pixabay

15.07.2022

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen in unserem Alltag inzwischen eine große Rolle. Unternehmen modernisieren Verpackungen, um sie umweltverträglicher zu machen. Und Konsumenten suchen oft nach nachhaltigen Alternativen für Produkte, die sie gerne nutzen. Wie zum Beispiel Plastikstrohhalme. Allein in Deutschland werden pro Jahr 40 Milliarden Einweg-Plastikstrohhalme verbraucht. Pro Kopf sind das 1,3 Plastikhalme täglich. Laut EU-Verordnung dürfen seit Juli vergangenen Jahres Einweg-Plastikutensilien wie Trinkhalme, Besteck oder Kaffeebecher nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Wer auf den Trinkhalm nicht verzichten möchte, findet für jede Gelegenheit ökologische Varianten.

Glas- und Metall-Halme

Ob für Smoothies, Softdrinks oder den Eiskaffee: Als plastikfreie und wiederverwendbare Strohhalmalternative für den Trinkgenuss zu Hause bieten sich unter anderem Trinkhalme aus Glas an. Sie sind etwas dicker und dadurch leicht zu reinigen – einige Modelle sogar in der Spülmaschine. Empfehlenswert sind auch Metallstrohhalme aus Edelstahl, die den Vorteil haben, dass sie bruchfest sind. Besonders praktisch für den Eiskaffee oder eine Sommerbowle sind Varianten mit integriertem Löffel.

Papier für unterwegs

Beim Ausflug, Picknick oder Sport sind vor allem Durstlöscher gefragt, die leicht und stabil verpackt sind und sich gut mitnehmen lassen. Passend dazu gibt es Trinkhalme, die nicht wieder mit nach Hause genommen werden müssen und dennoch umweltfreundlich sind: Ein Trinkhalm aus FSC-zertifiziertem Papier eignet sich perfekt hierfür. Da solche Halme geschmacksneutral sind und beim Trinken keine Fasern abgeben, lassen sich das Getränke wie gewohnt genießen. Der Papierhalm ist ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Natürlichkeit.

Essbare Trinkhalme

Auch auf Partys schlürfen Gäste ihre Cocktails und alkohol-freien Getränke gerne durch einen Trinkhalm. Wie wäre es dafür mit einem essbaren Halm? Inzwischen stellen einige Hersteller solche essbaren Trinkhalme aus Maisstärke her, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten werden.

Und nicht zu vergessen: Trinkhalme aus Pasta, wie etwa lange Makkaroni. Beide Varianten eignen sich für Kaltgetränke. Feuchtigkeit plus hohe Temperaturen tun ihnen allerdings – wie man sich leicht vorstellen kann – nicht so gut. Dennoch sind sie ein toller Hingucker für jede Party. djd/red