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Renovierungen richtig planen

Laut einer aktuellen Verbraucherschutzstudie sind Baumängel auch in der Sanierung von Altbauten keine Seltenheit. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund/Joachim Rosse

12.04.2022

Den Traum von den eigenen vier Wänden haben sich viele Menschen schon vor Jahrzehnten erfüllt. Eigentum bringt aber auch Verpflichtungen mit sich, spätestens bei Gefahren für die Allgemeinheit müssen Sanierungen vorgenommen werden. Doch so weit lässt es kaum ein Hausbesitzer kommen, denn Renovierungen und Modernisierungen sind eine wichtige Investition in den Erhalt und die Steigerung des Immobilienwerts.

Leider sind Mängel nicht nur im Neubau, sondern auch bei Arbeiten im Bestand keine Seltenheit, wie eine aktuelle Studie des Verbraucherschutzvereins berichtet. Die Studie zeigt die 10 häufigsten Mängel bei Ein- und Zweifamilienhäusern im Bestand auf. Dazu gibt sie Tipps für Planung von Renovierungen und Modernisierungen.

Die Studie betont, dass sich die Bauqualität im internationalen Vergleich nicht verstecken muss. Sie empfiehlt dennoch, Maßnahmen zur Schadensvermeidung zu beachten.

Eine umfassende Bestandsanalyse bildet eine gute Grundlage, um Wartungs-, Instandhaltungs-, oder Modernisierungsarbeiten sinnvoll zu priorisieren und zu budgetieren. Unterstützung dabei bieten unabhängige Sachverständige. djd


Energiespar-Experte werden

Mit einfachen Tipps lässt sich im Haushalt viel sparen

Steigende Energiepreise belasten vor allem Familien und Menschen mit mittlerem bis niedrigem Einkommen besonders. Daher ist es empfehlenswert, den eigenen Verbrauch genau zu überprüfen. Oft verbergen sich im Alltag Einsparpotenziale, die sich durch Änderungen im eigenen Verhalten nutzen lassen.

Oft lohnt auch der Umstieg auf modernere Technik. In beiden Fällen profitiert nicht nur die Haushaltskasse, denn ein geringerer Energieverbrauch bringt auch weniger Emissionen mit sich und fördert somit den Klimaschutz. Vor allem beim eigenen Strombedarf zahlt es sich aus, auf Kleinigkeiten zu achten. Denn in einem Durchschnittshaushalt entfällt gut ein Fünftel der Energiekosten allein auf die Elektrizität.

ALTE GERÄTE GEGEN NEUE TAUSCHEN

Gerade bei Altgeräten kann sich daher ein Austausch rechnen: Ein moderner Kühlschrank verbraucht bis zu 75 Prozent weniger Strom als einer aus dem Jahr 1990. Bei Herd, Waschmaschine und Geschirrspüler haben die Hersteller den Energieverbrauch um 30 bis 40 Prozent reduziert.

VERBRAUCHERZÄHLER AUSLEIHEN

Mit speziellen Verbrauchszählern, wie sie die Verbraucherzentralen oder Stadtwerke zur Leihe anbieten, lassen sich die Stromfresser im eigenen Haushalt identifizieren. Zusätzliche Einsparungen sind durch einen bewussten Umgang mit der Technik möglich. Bei Kühlgeräten etwa lässt sich viel Energie durch die richtige Temperatureinstellung sparen. Zum Frischhalten reichen 6 bis 8 Grad, zum Gefrieren minus 18 Grad. Zudem sollten die Geräte an einem eher kühlen Ort stehen – möglichst weit weg von Herd, Spülmaschine oder dem Heizkörper. Beim Kochen bleibt der Deckel drauf, denn gerade das Topfgucken vergeudet viel Strom. Eine Spülmaschine ist nicht nur aus Gründen der Bequemlichkeit empfehlenswert, sie spart gegenüber dem Spülen per Hand etwa die Hälfte an Energie, Wasser und Zeit.

Heizkörper sollten nicht zugestellt werden, wichtig sind zudem regelmäßiges Entlüften und Reinigen. Außerdem können bereits ein, zwei Grad weniger im Raum viel Energie sparen. Die Empfehlungen für die Raumtemperatur: 20 bis 22 Grad im Wohnzimmer, 18 Grad in der Küche, 17 Grad im Schlafzimmer.

NOCH MEHR NÜTZLICHE TIPPS

Weitere nützliche Tipps enthält die Broschüre „Ökologisch haushalten“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt, die kostenfrei auf www.geld-und-haushalt.de erhältlich ist. djd